Symphonieorchester Warendorf

 

    Symphonieorchester Warendorf

Junges Talent auf dem Horn:
Der 14-jährige Carl Vogt ist Solist beim Konzert des Symphonieorchesters Warendorf

von Ulrike Eselgrim

 Jedes Jahr im Frühjahr warten Musikfreunde in und um Warendorf auf den Auftritt „ihres“ Orchesters, denn mit dem Symphonieorchester Warendorf hat sich hier ein Klangkörper etabliert, der sich durch seine Konzerte in den vergangenen Jahren viel Anerkennung erarbeitet hat. Jung und Alt, musikbegeisterte Laien und auch einige Profis aus dem ganzen Kreisgebiet vereint dieses Orchester, das im Jahr 2006 unter dem Dach der Musikschule Beckum-Warendorf gegründet wurde und in Michael Lempik einen versierten Dirigenten hat.  Seither hatte das Orchester seinem Publikum immer wieder besondere Hörerlebnisse zu bieten, so wie z.B. in den Vorjahren das Beethoven-Klavierkonzert mit Prof. Manja Lippert aus Münster, die 8. Symphonie von Antonin Dvorak oder im letzten Jahr die Uraufführung eines Werkes von Antonio Amoroso in Anwesenheit des Komponisten.  Auch in diesem Jahr hat das Symphonieorchester Warendorf wieder ein vielfältiges und spannendes Programm zusammengestellt. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei das 3.Hornkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart. Für dieses bekannte und beliebte Konzert konnte das Orchester einen Solisten gewinnen, der trotz seiner erst vierzehn Jahre sein Instrument bereits meisterlich beherrscht. Carl Vogt stammt aus einer musikalischen Familie. Er begann seine musikalische Ausbildung bereits im Kindergarten mit der Musikalischen Früherziehung. Mit fünf Jahren startete er zunächst mit der Blockflöte, bevor er mit sieben Jahren den ersten Unterricht auf dem Horn erhielt. Hier zeigte sich schon früh seine Begabung. Bisher hat Carl Vogt zweimal mit hervorragendem Ergebnis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen. Sein bestes Ergebnis war in der Solowertung Horn ein dritter Preis beim Bundeswettbewerb in Stuttgart. Jetzt freut sich das SymphonieorchesterWarendorf auf die Zusammenarbeit mit dem jungen Solisten und hofft, damit viele Hörer im Umkreis auf sein Talent aufmerksam zu machen. Daneben gibt es noch weitere Highlights im Programm. Zum einen gibt es da die dritte Symphonie von Franz Schubert, außerdem 4 kleine Orchesterstücke von Anton Bruckner und die 1. Arlesienne-Suite von Georges Bizet. Eingeleitet wird das Konzert von der selten gehörten Lustspiel-Ouvertüre von Niels W. Gade. Bei den Konzertterminen hat sich im Kulturprogramm der Stadt ein Fehler eingeschlichen: das Konzert findet am 9. Februar um 17 Uhr im TAW in Warendorf statt, nicht am 8. Februar. Wer am 9. Februar verhindert ist, hat auch am 7. Februar um 20 Uhr in der Petri-Kirche in Versmold Gelegenheit, das diesjährige Konzertprogramm des Symphonieorchesters Warendorf zu hören. Karten für das Konzert in Warendorf zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 8 Euro) gibt es ab sofort in den Buchhandlungen Darpe und Ebbeke.